Vorstellung von FLUSS e.V.-LesBiSchwulTransQueere Bildungsarbeit
FLUSS e.V.- Vielfalt ist ein Plus!

Das Team von FLUSS e.V. setzt sich aus lesbischen und schwulen LehrerInnen, SozialpädagogInnen, einem Religionspädagogen, PsychologInnen, Studierenden und Menschen mit anderen Berufsqualifikationen zusammen. Wir von FLUSS e.V. kennen die Situation lesbischer und schwuler Jugendlicher aus unserer eigenen Biografie und können authentisch von unseren Erfahrungen berichten. Zudem sind wir durch unseren Beruf und verschiedene Fortbildungen für die pädagogische Arbeit qualifiziert.
Seit der Gründung von FLUSS e.V. Anfang 1996 bieten wir SchülerInnen und LehrerInnen in und um Freiburg Fortbildungen und Unterrichtsbesuche mit folgenden Inhalten an:
Diskussion der Rollenzuschreibungen an Frauen und Männer in dieser Gesellschaft, von „geschlechtsspezifischem", geschlechtsrollen-„typischem" und -rollen-„untypischem" Verhalten,
Reflexion der Einstellungen gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten und Aufbau von Respekt vor Menschen, die nicht-heterosexuelle Lebensformen leben,
Entwicklung von Sensibilität für Homosexualität als individuellem und gesellschaftlichem Thema,
Unterstützung in der Selbstfindung lesbischer und schwuler Jugendlicher,
Prävention von Gewalt gegenüber Angehörigen gesellschaftlicher Minderheiten,
Thematisierung des Zusammenhangs zwischen Sexualität und gesellschaftlichen Normen und Werten.
Wir wollen:
Jugendlichen ein persönliches Kennen lernen von Lesben und Schwulen ermöglichen und ihnen die Gelegenheit geben, ihre Fragen zum Thema lesbische und schwule Lebensweisen zu stellen. Nachweislich fördert besonders das Gespräch den Abbau von Vorurteilen.
lesbische und schwule Jugendliche in ihrer Selbstfindung unterstützen. Lesbische und schwule Jugendliche fühlen sich oft isoliert und einsam, da sie über ihre Gefühle weder mit ihren Eltern, noch mit Freundinnen und Freunden reden können. Wir zeigen, dass Gespräche darüber möglich sind und eröffnen jungen Lesben und Schwulen die Entwicklung einer Zukunftsperspektive, indem sie sehen, dass es möglich ist, offen und selbstbewusst lesbisch bzw. schwul zu leben. Durch die Thematisierung lesbischer und schwuler Lebensweisen werden auch die FreundInnen und LehrerInnen von jungen Lesben und Schwulen sensibilisiert und informiert, sodass sie zu kompetenten Ansprechpartnerinnen in Bezug auf diese Thematik werden können.
mit Jugendlichen über Männer- und Frauenbilder in der Gesellschaft sprechen und sie darin unterstützen, festgelegte Rollenbilder zu hinterfragen und damit verkoppelte Gewalt- und Unterdrückungsstrukturen zu durchschauen. Ziel dieser Arbeit ist, dass Jungen und Mädchen lernen, ihre eigene Persönlichkeit als junger Mann oder als junge Frau zu entwickeln. Sie sollen sich für den ihnen entsprechenden Lebensweg entscheiden können, ohne ihre Entwicklung durch die Abwertung anderer Personen mit anderen Lebensweisen stabilisieren zu müssen (dies gilt besonders für Jungen/ junge Männer). Damit arbeiten wir auch gewaltpräventiv. In der Arbeit mit Mädchen/ jungen Frauen arbeiten wir entsprechend feministischer Grundsätze an der Stärkung und Unterstützung von Mädchen/ jungen Frauen. Zu unserem Konzept gehört, dass wir grundsätzlich mit geschlechtergetrennten Gruppen arbeiten.
Unser wichtigstes Arbeitsfeld sind die Unterrichtsbesuche in allen Schulformen. Grundlegend für unsere Arbeit sind darüber hinaus auch Fortbildungen für MultiplikatorInnen, Öffentlichkeitsarbeit, politische Arbeit und Vernetzungsarbeit und nicht zuletzt Projektmanagement und Finanzbeschaffung.