Erfahrungen mit unserer Arbeit

Viele PädagogInnen aus Angst vor entsprechenden Anfeindungen darauf, lesbische und schwule Lebensweisen in ihrer Arbeit zu berücksichtigen oder sie „vergessen" die Thematisierung, obwohl die SchülerInnen zahlreiche Fragen zum Thema haben. Wir halten es für wichtig, diese Ängste zu thematisieren und offen damit umzugehen. Wir legen großen Wert auf eine Transparenz unserer Bildungsveranstaltungen und auch unserer Ziele und Konzepte. Wir gehen davon aus, dass sich durch diese Transparenz Ängste und irrationale Annahmen abbauen lassen.

Die SchülerInnen und LehrerInnen, die uns einladen, reagieren sehr aufgeschlossen auf unsere Arbeit. Insbesondere bei den Jugendlichen können wir oft eine Veränderung von homophoben Einstellungen bewirken. Von SchülerInnenseite bekommen wir auch Monate nach unserer Veranstaltung nahezu ausschließlich sehr positive Rückmeldungen. Selten reagieren Eltern abweisend, uns ist nur eine negative Reaktion eines bei den Republikanern engagierten Vaters bekannt. Wir haben vielmehr sehr positive Rückmeldungen von Eltern erhalten. Einige wenige negative Reaktionen, Beschimpfungen und Voyeurismus haben wir bislang erfahren, wenn wir unsere Angebote im Rahmen von kurzen Veranstaltungshinweisen in der örtlichen Presse angekündigt haben.